Diagnose Kreuzbandriss- Blogeintrag #1

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April 12, 2018

Diagnose Kreuzbandriss- Blogeintrag #1

In meinem ersten Blogpost wird es darum gehen, wie ich damals mit der Diagnose Kreuzbandriss umgehen lernen musste.

Am Folgetag des Unfalles war mir klar, okay, hier stimmt etwas mit meinem Knie nicht. Ich habe in der Nacht kein Auge zu gemacht vor Schmerzen, also hieß es für mich, ab in die Uniklinik Freiburg, um die Lage abzuchecken. Ich bin gleich in die Sportorthopädie gegangen, weil ich wusste, dass ich in super Händen bin. Mich untersuchte Dr. Brauns und ihm war gleich klar, dass ich ein MRT brauchte und ich bekam dieses auch ein paar Minuten später. Da mein Knie so angeschwollen war, war es nicht ganz klar, ob das Kreuzband nur zum Teil oder ganz abgerissen war. Er gab die Bilder an einen Kollegen in der Radiologie weiter und schickte mich erstmal nach Hause, um die Meinung des Radiologen abzuwarten. Wir sind so verblieben, dass er mich telefonisch kontaktiert, sobald die Diagnose da ist. Einige Stunden später bekam ich den Anruf mit der Diagnose: das vordere Kreuzband, sowie der Innen- und Außenmeniskus sind gerissen. Wenn man das mit einem Autounfall vergleicht, war dies ein Totalschaden in meinem Knie. Er riet mir, doch bitte auf Krücken zu gehen, damit nicht noch mehr beschädigt wird. Ich hatte natürlich keine Krücken Zuhause, was für mich bedeutet hat, dass ich irgendwo diese Krücken herbekommen musste. Zum Glück habe ich in meinem Bekanntenkreis genug Leute, die mir welche besorgen konnten und somit hatte ich am selben Tag noch die Krücken zur Hand.

Am darauffolgenden Tag hatte ich nochmals einen Termin bei Dr. Brauns, um den weiteren Ablauf bis zur OP zu besprechen. Ich bekam erstmal Lymphdrainagen verschrieben, damit die Flüssigkeit auf dem Knie besser „abfließen“ konnte, um die Schwellung aus dem Knie zu bekommen.

Mir war damit klar, dass es ein sehr langer Weg zurück ins Tor bzw. in den Leistungssport wird.

In der darauffolgenden Woche musste ich mich dann bei der Knieorthopädie vorstellen, wo mir genau erklärt wurde, wie die OP abläuft, was für Risiken bestehen usw. Danach ging es zur Anästhesie, um die Risiken bei einer Vollnarkose abzuklären.

Der OP Termin stand nun fest, es war der 26.5.2017. Mein Operateur war Dr. Bode, den ich über meinen Physio Uli Davideit empfohlen bekommen habe. Uli arbeitet für den SC Freiburg in der Fußballschule, ist für die Profis zuständig und hat somit den Kontakt zu Dr. Bode hergestellt.

Nach einem letzten OP Vorbereitungsgespräch mit Dr. Bode war ich mir sicher, dass er der richtige Arzt für die OP ist. Als er mir die wahrscheinliche Ausfalldauer gesagt hat, war mir sofort klar: „Hönke die Saison 17/18 ist für dich gelaufen!“

Der lange Weg zurück aufs Eis hatte begonnen.

1 Kommentar

  1. Kerem Dabak sagt:

    Schön,dass du wieder auf’s Eis gehst 👌

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